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Flexibilität und Struktur

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Benutzeroberflächen stellen in datenzentrierten Anwendungen einen Großteil der Lösung dar. Sie gewinnen zunehmend an Komplexität durch hohen Bedienkomfort und Benutzerführung. Oberflächen müssen für Poweruser effizient und für den weniger versierten Nutzer intuitiv sein. Technologischer Fortschritt erlaubt maßgeschneiderte Benutzerinteraktion – von der simplen Stammdatenerfassung bis zur Bearbeitung komplexer fachlicher Vorgänge; von der Massendatenverarbeitung bis zur detaillierten Einzelfallbeurteilung. Die Oberfläche ist die Repräsentation zum Nutzer – sie bestimmt die Qualität und Zielerreichung der Lösung wesentlich. Daher ist ein wichtiger Baustein in einem erfolgreichen Softwareentwicklungsprozess die Entwicklung geeigneter Methoden, um für die fachlichen Anforderungen effizient passgenaue Anwendungsoberflächen zu entwickeln.

Die Vielfalt der Präsentations- und Benutzerinteraktionsmöglichkeiten verlangt eine besonders hohe Agilität bei der Gestaltung und Weiterentwicklung von Oberflächen.

orchideo | views ist ein hoch-flexibles, plattformunabhängiges Baukastensystem für die effiziente Entwicklung der GUIs von datenzentrierten Enterprise-Applikationen.

Es adressiert die gesamte Bandbreite der Oberflächenentwicklung: von der nahezu codierfreien GUI-Modellierung für das Rapid Prototyping bis hin zur umfassenden Individual-Lösung mit spezifischem Backend, maßgeschneiderten Darstellungsformen und Fachmodellen.

Durch sein einzigartiges, mehrschichtiges Baukastensystem vereint orchideo | views die Vorteile eines hohen Grades an Wiederverwendung mit gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität. Konkrete Technologien und Modelle werden durch die Auswahl von Bausteinen festgelegt und optimal unterstützt.

orchideo | views fokussiert sich darauf, Mittel und Wege anzubieten, um verschiedenste Modelle effizient integrieren zu können. Darauf aufbauend können für den GUI-Bereich geeignete Abstraktionsschichten genutzt werden.

Dieser Frameworkansatz umfasst die gesamte Spannbreite von der Integration in geeignete Modelleditoren bis hin zur individuell ausgeprägten Programmierumgebung (API).

Die Aufgabe der Anbindung der Modellfeatures übernehmen austauschbare Bausteine.

Als bewährte Modell-Inhalte zur direkten Nutzung innerhalb der GUI erweisen sich in der Praxis unter anderem:

  • Meta-Informationen zum Fachmodell (Namen, Beschreibungen, Semantik)
  • Fachliche Prüfbedingungen für die Datenerfassung
  • Regeln für Prozess- und Dialogabläufe
  • Beschreibungen von Rollen, Sichtbarkeiten und Zugriffsrechten 
  • Fachliche Struktur und fachliche Inhalte von Dialogen speziell für explorative Prototypen

The Core

Der Kern - orchideo | views core - umreißt den für alle Applikationen gemeinsamen Rahmen und stellt eine plattformunabhängige Basis für alle weiteren, darauf aufbauenden Teile dar. Sein Inhalt umfasst die Definition der gemeinsamen Grundlagen für die Oberflächentechnologie (Web / Desktop), die Backend-Anbindung, die Ablaufsteuerung bzw. das zugrundeliegende Objektmodell und Querschnittsfunktionalitäten wie Internationalisierung, Objektvalidierung und -formatierung.

orchideo view Baukasten

The Kits

Die Benutzeroberflächen typischer Enterprise-­Applikationen bestehen oft aus einer Kombination von vielen einfachen und funktionsseitig sich ähnelnden Teilen, gepaart mit individuellen und oft komplexen Lösungsteilen. Großes Einsparungspotential besteht in der Bereitstellung von wiederverwendbaren und einfach auszutauschenden Lösungsbausteinen.

Für maximale Effizienz und Flexibilität bietet der Baukasten von orchideo | views neben Fertigteilen auch anpassbare Halbprodukte und Vorlagen. Diese kommen typischerweise in höheren Schichten zum Einsatz, da dort ein sehr hoher Spezialisierungsgrad erforderlich ist.

orchideo | views kits

Zur praktischen Verwendung wird der orchideo | views core um ausgewählte Kits ergänzt, welche sowohl Adapter für die unterschiedlichsten Basis- und Backendtechnologien als auch Lösungsbausteine für wiederkehrende, fachliche Problemstellungen bereitstellen.

Eines der grundlegendsten Bauteile stellt das UI Platform Kit dar. Es bildet die Brücke zur GUI-Basistechnologie. Neben den bestehenden Lösungen für Desktop- und Web-Umgebungen können auch neue Plattformen jederzeit über neue Kits angebunden werden.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Business Platform Kit. Es ist das zentrale Bindeglied, um das über eine DSL oder eine andere Sprache abgebildete Fachwissen für die GUI-Ebene verfügbar zu machen. Es ermöglicht die Bezugnahme auf das fachliche Geschäftsmodell sowie die Integration der ergänzenden Aspekte wie definierte Gültigkeitskriterien, Sicherheitsrichtlinien und einzuhaltende Prozessabläufe.

orchideo | views Kits

The Configuration

Zu den Schichten gehören die unterschiedlichen Ausprägungen der orchideo | views configuration. Eine orchideo | views configuration stellt die oberste Framework-Schicht innerhalb einer Anwendung dar. Gegen diese Schicht arbeiten der Generator (DSL-abhängig) und die Entwickler. orchideo | views-Konfigurationen definieren damit für die jeweilige Anwendungsdomäne das jeweils spezifisch gehaltene Framework.

Diese hoch spezialisierte orchideo | views configuration in Kombination mit den abstrakt gehaltenen tieferen Ebenen orchideo | views core und orchideo | views kits erlauben eine bislang unerreichte Kombination an Flexibilität, Detailkontrolle und Wiederverwendung. Allgemein gültige Teile arbeiten gegen die plattformunabhängigen, tieferen Schichten. Dem Entwickler und DSL-Generator stehen für die jeweilige Problemdomäne optimierte Schnittstellen mit voller Detailkontrolle zur Verfügung.

orchideo | views configuration sind Zusammenstellungen gewählter orchideo | views kits und Modellierungsplattformen kombiniert mit einer dazu passenden, domänenspezifischen API. Sie nehmen Querschnittseinstellungen in Bereichen wie Dialogflusssteuerung, Layout, Datenanbindung, Internationalisierung, Validierung und weiteren vor und lassen die domänenspezifisch getroffenen Annahmen in ihre vereinfachte API einfließen. Damit stellt orchideo | views configuration die vom Entwickler vorrangig verwendete Schnittstelle dar, kapselt die für das Projekt getroffenen Gemeinsamkeiten und bildet somit das Bindeglied zwischen der anwendungspezifischen Problemdomäne und der flexiblen Frameworkstruktur.

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