Herzliche Glückwünsche zu diesen herausragenden Leistungen!

Das gesamte eXXcellent-Team

eXXcellence Award

Unser eXXcellence Award wird feierlich im Rahmen der Absolventenfeier der Universität Ulm übergeben. Er geht an eine Absolventin oder einen Absolventen mit einer herausragenden Abschlussarbeit. Der Preisträger wird von den Professoren der Fakultät für Informatik ausgewählt.

Wir verleihen den Preis bereits seit 2008. Der begehrte Preis wird von uns in Anerkennung einer herausragenden Leistung gestiftet. In unserem Credo ist Leistung ein wichtiger und wesentlicher Beitrag für unser Unternehmen und die Gesellschaft. Diesen Beitrag wollen wir mit unserem Preis wert schätzen.

Der Preis ist neben einer Urkunde mit 1.000,-€ dotiert.

Der eXXcellence Award ist für die Gewinner nicht nur eine monetäre Würdigung ihrer erbrachten Leistungen, wie Herr Christof Bachmann, Gewinner des eXXcellence Award 2014, festhält: „Für mich kam das Ganze ehrlich gesagt sehr unerwartet und ich habe mich sehr gefreut. Auch das Gespräch im Anschluss mit Ihrem Vertreter vor Ort, war nochmal eine Bestätigung für mich und meine Arbeit und dieses Feedback aus der Wirtschaft, jenseits des rein wissenschaftlichen Standpunkts, war mir sehr wichtig.“

Zudem dient der Award nicht nur als Auszeichnung, die den Lebenslauf aufwertet, sondern hinterlässt laut Herrn Bachmann auch einen bleibenden Eindruck und unterstreicht die Wertigkeit der erbrachten Arbeit. „Ich denke Sie setzen mit Ihrem Preis ein gutes Zeichen und hinterlassen auch einen bleibenden Eindruck bei den Preisträgern. Die Urkunde zum Preis hängt entsprechend auch über meinem Schreibtisch im Home Office und ist für mich auch ein Symbol für die Wertigkeit meiner Arbeit von einem nicht nur theoretischen Standpunkt aus.“, so Herrn Bachmann.

Wir freuen uns über die positive Rückmeldung von Herrn Bachmann und fühlen uns durch diese auch in unserem Handeln bestätigt.

Exxcellence Award Urkunde
Exxcellence Award

Die Preisträger des eXXcellence Award

Preisträger: M. Sc. Michael Stach, Medieninformatik

Abschlussarbeit: Konzeption und Realisierung eines Rahmenwerks zur Unterstützung von Therapeuten bei der Durchführung von Patientenbehandlungen

Laudatio:
Psychotherapie hat sich bei psychischen Störungen als wirkungsvoll erwiesen. Therapeutische Hausaufgaben sollen den Patienten helfen, die therapeutischen Inhalte aus den Psychotherapiesitzungen in den Alltag zu transferieren. Ein aus klinischer Sicht großes Problem dabei ist es, dass die Patienten ihre therapeutischen Hausaufgaben vergessen oder nicht so durchführen, wie es der Psychotherapeut mit ihnen besprochen hat. Hier können Mobile Apps und Smartphones helfen, den Hausaufgabenprozess zu personalisieren und den Patienten im Alltag zu unterstützen.

Herr Stach hat in seiner Masterarbeit eine Plattform entwickelt, über welche Psychotherapeuten Hausaufgaben konfigurieren und dem Patienten auf dem Smartphone zur Verfügung stellen können. Durch kontinuierliche Überwachung des Patienten können die Hausaufgaben besser auf dessen Bedürfnisse abgestimmt werden. Darüber hinaus liefern die Überwachungsmöglichkeiten völlig neuartige Daten für die klinische Forschung. Insgesamt bietet die Plattform eine profunde Basis, um den Effekt einer Psychotherapie durch personalisierte Hausaufgaben effektiver zu gestalten. Ferner unterstreichen seine bereits auf mehreren Konferenzen publizierten Ergebnisse, dass die interdisziplinäre Arbeit in unserer komplexen Welt einen hohen Stellenwert bekommen sollte.

Preisträger: M. Sc. Maximilian Löhr, Informatik

Abschlussarbeit: Objektsegmentierung und -erkennung auf Basis hybrider Punktwolken-Panoramabild-Repräsentationen in einem industriellen Anwendungsfeld

Laudatio:
Herr Maximilian Löhr hat sich in seiner Masterarbeit dem Problem gewidmet, in einem industriellen Umfeld Regale, in denen verschiedene Werkzeuge und Bauteile abgelegt sind, automatisch zu detektieren und zu vermessen. Hierfür wurden in hochkomplexen Umgebungen automatisierter Fertigungsstraßen zunächst mittels Laserscannern die Raumpunkte dreidimensionaler Objektgeometrien sowie mittels Tageslichtkameras Panoramabilder partieller Objektansichten erfasst. Aus diesen fusionierten Daten sollten Regale automatisch detektiert werden, wobei die besondere Herausforderung dabei in der großen Variabilität der Erscheinungsform der Regale lag. Diese sind zwar in ihrer Form genormt und werden als modulare Baugruppen verwendet, aufgrund der Bestückung, der konkreten Regalböden sowie der komplexen Hintergründe unterliegen sie jedoch umfangreichen Variationen.

Für die Lösung seiner Aufgabe hat Herr Löhr Algorithmen entwickelt, um zentimeter-genaue Positionsbestimmungen des Aufnahmesystems durchzuführen und zusammen mit Informationen weiterer Datenquellen die fusionierten Daten in einen Bodenplan als Karte einzutragen. Aus den geometrischen Informationen und ihren statistischen Eigenschaften wurden Objekthypothesen für die Detektion von Regalanordnungen erzeugt sowie Gruppierungen zu reichhaltigeren Beschreibungen bestimmt. Diese waren wiederum Grundlage für die Klassifikation mittels Mustererkennungsverfahren.

Preisträgerin: M. Sc. Louisa Pragst, Medieninformatik

Abschlussarbeit: Multimodal Adaptive Dialogue Management in OwlSpeak

Laudatio:
Die Masterarbeit von Frau Louisa Pragst liegt im Bereich der Mensch-Computer Sprachdialogführung. Die Interaktion mit heutigen Sprachdialogsystemen muss möglichst natürlich sein und sich an den jeweiligen Nutzerzustand anpassen. Ziel der Masterarbeit von Frau Pragst war die Erstellung eines multimodalen Dialogmanagers, der den Dialog auf die kulturelle Herkunft und die Emotion des Nutzers adaptiv einstellen kann. Dabei galt es, sinnvolle Adaptionsaspekte des Dialogs zu identifizieren, um sie dann kulturellen und emotionalen Dimensionen zuordnen zu können. Mittels eines Beispieldialogs sollte die multimodale Adaptivität unter Berücksichtigung der identifizierten Adaptionsaspekte in einer Nutzerstudie validiert werden. Frau Pragst hat die Aufgabe durch viele eigene Ideen und mit großem Engagement hervorragend gelöst. Die Ergebnisse ihrer Masterarbeit wurden zudem bereits international publiziert. Außerordentlich bedeutsam sind diese auch für das EU-Projekt KRISTINA, in dessen Rahmen die Masterarbeit durchgeführt wurde.

Preisträgerin: M. Sc. Katja Roger, Informatik

Abschlussarbeit: Exploring visitor experiences in a small group museum setting via information visualisation on handheld devices

Laudatio:
Frau Rogers hat zusammen mit Forschern aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion, Museumsmitarbeitern und Besuchern ein Konzept entwickelt, das es erlaubt, die Zusammenhänge zwischen Ausstellungsstücken, nicht ausgestellten Gegenständen und historischen Informationen zu explorieren. Das Konzept wurde anschließend im Rahmen einer Tablet-basierten Anwendung implementiert und intensiv durch die Museumsbesucher getestet. Das entwickelte System erlaubt die Exploration der reichhaltigen Museumsdaten aus geografischer, historischer und Artefakt-basierter Sicht sowie die Verknüpfung dieser Daten mit den sichtbaren Ausstellungstücken. Die Museumsbesucher empfanden das System als eine starke Bereicherung, da sie entsprechend ihrer eigenen Interessen nun Zusatzinformationen sofort über das mobile Endgerät abrufen konnten. Die entwickelten Konzepte, Visualisierungen und Interaktionen stellen signifikante wissenschaftliche Beiträge dar und können bei der Entwicklung ähnlich gearteter Anwendungen wiederverwendet werden.

Preisträgerin: M. Sc. Karoline Blendinger, Medieninformatik

Abschlussarbeit: Applications for the elderly specific usability guidelines

Laudatio:
Mobile Endgeräte, wie zum Beispiel Tablets und Smartphones, sind aus unserem beruflichen und privaten Alltag kaum mehr wegzudenken. Für Nutzer, die mit Computern aufgewachsen sind, ist die Bedienung entsprechender Geräte auch vergleichsweise einfach. Ältere Menschen dagegen haben oftmals Schwierigkeiten bei der Interaktion mit mobilen Endgeräten bzw. der Bedienung mobiler Anwendungen.
Frau Blendinger hat in ihrer Masterarbeit eingehend und sehr systematisch untersucht, welche Beeinträchtigungen ältere Personen im Hinblick auf die Bedienung mobiler Endgeräte aufweisen und welche Aspekte es bei der Gestaltung mobiler Anwendungen für diese Zielgruppe besonders zu beachten gilt. Davon ausgehend hat sie einen umfassenden Katalog mit Richtlinien für den Entwurf altersgerechter mobiler Anwendungen entwickelt. Diesen Katalog hat Frau Blendinger in Kooperation mit dem an der Uni Ulm angesiedelten Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW), unter Nutzung eines von ihr selbst entwickelten Prototypen, empirisch evaluiert.  Die von ihr erzielten Ergebnisse stellen insgesamt wichtige wissenschaftliche Beiträge dar, die als Grundlage für weitere Arbeiten dienen können.

Preisträger: M. Sc. Stefan Büringer, Informatik

Abschlussarbeit: Development of a Cloud Platform for Business Process Administration, Modeling and Execution

Laudatio:
Stefan Büringer hat sein Masterstudium innerhalb von 4 Semestern abgeschlossen und dabei exzellente Studienleistungen erbracht. In seiner Masterarbeit konzipiert und entwickelt er grundlegende  Komponenten der Clavii BPM Cloud Plattform. Diese ermöglicht eine Web-basierte Verwaltung, Modellierung und Ausführung von Geschäftsprozessen in der Cloud. Der Fokus der Arbeit lag auf der Realisierung einer benutzerfreundlichen Modellierungs- und Ausführungsumgebung. Um die Komplexität für Anwender beherrschbar zu gestalten und eine intuitive Bedienbarkeit auch bei Vorliegen komplexer Prozesse zu ermöglichen, hat Herr Büringer dazu innovative Konzepte für die sichtenbasierte Modellierung, Visualisierung und Änderung großer Prozessmodelle realisiert. Insgesamt liefert die Masterarbeit einen beeindruckenden Technologie-Beitrag, der weit über das normale Maß einer Masterarbeit hinausgeht.

 

Preisträger: M. Sc. Steffen Musiol, Medieninformatik

Abschlussarbeit: "A Process Engine Independent Architecture Enabling Robust Execution of Mobile Tasks in Business Processes."

Laudatio:
Geschäftsprozesse gestalten sich in unserer digitalen Welt immer komplexer und ihre effektive IT-Unterstützung entscheidet zunehmend darüber, ob ein Unternehmen am Markt erfolgreich ist oder nicht. Eine wichtige Rolle bei der Prozessunterstützung nehmen Smart-Mobilgeräte ein, die aufgrund ihrer rasanten Entwicklung aus unserem Arbeitsalltag kaum mehr wegzudenken sind. Herr Musiol hat in seiner Masterarbeit eine sehr anspruchsvolle und innovative Architektur für die mobile Bearbeitung prozessbezogener Aktivitäten entwickelt. Diese erlaubt es insbesondere, Endanwender mit ihren Mobilgeräten in IT-unterstützte Geschäftsprozesse einzubinden, ohne dadurch die robuste Ausführbarkeit der Prozesse zu beeinträchtigen. Die Masterarbeit besticht einerseits durch sehr grundlegende theoretische Betrachtungen, andererseits wird die technische Umsetzbarkeit der Architektur durch eine umfangreiche prototypische Implementierung eindrucksvoll demonstriert. Zu erwähnen bleibt, dass Teile der Masterarbeit mittlerweile auf einer Konferenz erfolgreich dem internationalen Fachpublikum präsentiert wurden.


Preisträger: M. Sc. Patrick Scharpfenecker

Abschlussarbeit: "Komplexitätsschranken für Schaltkreise"

Laudatio:
Herr Patrick Scharpfenecker hat sich in seiner Masterarbeit mit der Schaltkreiskomplexität beschäftigt. Hierbei sind Boole'sche Schaltkreise elektrische Schaltungen, die aus logischen Gattern zusammengesetzt sind. In der Arbeit ging es darum, untere Schranken für die Größe von Schaltungen für bestimmte Funktionen nachzuweisen. Dies bedeutet, dass der formale Nachweis erbracht werden muss, dass eine bestimmte Anzahl von Bauelementen nicht ausreicht, egal wie "raffiniert" die betreffende Schaltung auch sein mag, um eine bestimmte Funktion zu berechnen. Solche Nachweise sind sehr schwer zu erbringen und erforderten in diesem Fall einen Streifzug, der quer durch verschiedene Bereiche wie die Zahlentheorie, lineare Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Kombinatorik geführt hat. Herr Scharpfenecker hat dies meisterhaft geleistet.

Preisträger: Dipl.-Inf. Markus Kächele

Abschlussarbeit: "Adaptive classifier fusion architectures for multimodal emotion recognition

Laudatio:
Herr Markus Kächele hat in seiner Diplomarbeit neuartige maschinelle Lernverfahren aus dem Bereich der Neuroinformatik und der Informationsfusion entwickelt und diese genutzt, um den emotional-mentalen Zustand des Nutzers während der Interaktion mit einem technischen Systemen zu erkennen.
Eine genaue  Einschätzung des menschlichen Nutzers, beispielsweise ob der Mensch nun gerade gestresst ist oder ermüdet, ist bei der Interaktion mit technischen Systemen von großer Bedeutung. Nur so kann das technische System oder der Computer adäquat auf den Benutzer reagieren.
Herr Kächele konnte mit seiner Abeit einen "kleinen Schritt" zur Weiterentwicklung intelligenter Mensch-Maschine-Schnittstellen leisten. Seine Arbeit hat er auf einer internationalen Tagung bereits erfolgreich vorgestellt.

Preisträger: Dipl. Inf. David Langer

Abschlussarbeit: "MEDo: Mobile Technik und Prozessmanagement zur Optimierung des Aufgabenmanagements im Kontext der klinischen Visite."

Laudatio:
Die flexible Unterstützung klinischer Visiten durch Informationstechnologie stellt eine große Herausforderung dar. So hat man es mit häufigen Kontextwechseln zu tun, ebenso sieht man sich hohen Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen der Ärzte gegenüber. In seiner Masterarbeit entwickelt Herr Langer einen besonders innovativen und flexiblen Ansatz für die IT-Unterstützung klinischer Visiten, der diesen Anforderungen vollumfänglich gerecht wird. Die Kernidee seines Konzepts besteht darin, die auf Papier geführte ToDo-Liste des Arztes in den Mittelpunkt der IT-Unterstützung zu stellen. Dabei verknüpft er diese ToDo-Liste sehr geschickt mit den Möglichkeiten moderner Prozess-Management-Technologie und mobiler Endgeräte. Insgesamt bietet der entwickelte Ansatz für Ärzte eine flexible, prozessorientierte und mobile IT-Unterstützung für klinische Visiten. Herr Langer hat seinen Ansatz prototypisch für das iPad umgesetzt und seine Lösung in mehreren Kliniken erfolgreich evaluiert. Ärzte waren begeistert, zudem konnten zusätzliche Herausforderungen identifiziert und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt werden. Die Ergebnisse der Arbeit wurden auch auf einer Tagung erfolgreich dem internationalen Fachpublikum präsentiert.

Preisträger: M. Sc. Bastian Seegebarth

Abschlussarbeit: "Formale Aspekte der Erklärung hybrider Pläne"

Laudatio:
Ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz befasst sich mit der automatischen Erzeugung von Handlungsplänen.
Klassischerweise zielt man dabei auf die Erzeugung linearer Folgen von Aktionen, die von Systemen automatisch ausgeführt werden.
Im Gegensatz dazu stehen Anwendungen, in denen Planungssysteme eingesetzt werden, um Nutzerunterstützung zu leisten, beispielsweise in Entscheidungsunterstützungssystemen, bei der Generierung von Anleitungen zur Bedienung komplexer Geräte oder bei der Erstellung von Katastropheneinsatzplänen. Hier ist es hilfreich, wenn sich der Planungsprozess an menschlichen Vorgehensweisen orientiert und Pläne erzeugt, die für einen Nutzer nachvollziehbar sind.
Im Sonderforschungsbereich/Transregio 62 "Eine Companion-Technologie für kognitive technische Systeme" wurde ein Planungssystem entwickelt, das Prinzipien realisiert, die auch Menschen beim Lösen komplexer Planungsprobleme anwenden: die schrittweise Zerlegung des Problems in einfachere Teilprobleme, die Verwendung bereits bekannter (Standard-) Lösungen und die partielle (also möglicherweise nebenläufige) Anordnung der notwendigen Aktionen unter Berücksichtigung der zwischen ihnen bestehenden Kausalzusammenhänge. Gleichzeitig macht dieser Planungsprozess umfangreiches Wissen über den Aufbau von Plänen explizit.

In diesem Zusammenhang hat Herr Seegebarth mit seiner Masterarbeit einen wertvollen Beitrag geleistet. Er hat ein System entwickelt, das die automatisch erzeugten Pläne erklären kann.

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